| Volkhard
Brandes über Hasan Dewran:
Hasan Dewrans Gedichte verweigern sich dem schnellen,
oberflächlichen Konsum.
Es ist eine Lyrik der leisen Töne und der Nuancen, der
Neugier und des Staunens, der präzisen Beobachtung und
der gründlichen Reflexion, der Melancholie und der Verzweiflung,
aber auch des Widerstandes und der nie ganz verlorenen Hoffnung.
In ihr verarbeitet der Dichter sein Leben in drei Kulturen
der zaza, der türkischen und der deutschen
und weist zugleich darüber hinaus auf die Universalität
menschlicher Erfahrungsmuster.
Es sind Gedichte eines Suchenden, eines Ruhelosen, in dem
die Stimme der Ferne manchmal... heult wie ein hungriger
Felsenwind.
...
Dichter wie Hasan Dewran stellen diese Kultur auf den
Prüfstand nicht indem sie sie bloßstellen,
sondern indem sie ihr ein Angebot unterbreiten.
(aus dem Nachwort zu Mit Wildnis im Herzen)
Über Hasan Dewran erschienen:
Prof. Hans Werner Panthel: Hasan Dewrans Tausend Winde
Ein Sturm: Lyrische Intensionen auf der Suche nach sozialem
Akzept. In: Germanistische Mitteilungen, Brüssel, Nr.
35/1992.
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